Die Leipziger Autoritarismus-Studie 2024, veröffentlicht von der Universität Leipzig in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung und der Otto Brenner Stiftung, bietet eine umfassende Analyse der autoritären und rechtsextremen Einstellungen in Deutschland. Die Studie, die seit 2002 alle zwei Jahre durchgeführt wird, untersucht insbesondere die Verbreitung von Antisemitismus, Sexismus, Antifeminismus und Demokratieverdrossenheit sowie die sozialen Bedingungen, die diese Ressentiments fördern.
Ein zentrales Ergebnis der Studie 2024 ist der Anstieg rechtsextremer Einstellungen in Deutschland. Die Zustimmung zu ausländerfeindlichen Aussagen hat insbesondere in Westdeutschland deutlich zugenommen und nähert sich damit den Einstellungen im Osten an. Dies deutet darauf hin, dass Ausländerfeindlichkeit zu einem bundesweit geteilten Ressentiment geworden ist. Die Studie zeigt auch, dass die Zufriedenheit mit der Demokratie, wie sie in Deutschland gelebt wird, weiter abnimmt. In den ostdeutschen Bundesländern ist diese Unzufriedenheit besonders ausgeprägt und erreicht ein Niveau, das zuletzt 2006 beobachtet wurde.
Ein weiteres wichtiges Ergebnis der Studie ist die Zunahme von Antisemitismus und Antifeminismus. Die Studie analysiert, wie diese Einstellungen mit anderen autoritären und rechtsextremen Haltungen zusammenhängen und welche sozialen Bedingungen ihre Verbreitung begünstigen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass unsichere Zeiten und gesellschaftliche Umbrüche die Verbreitung von Vorurteilen und Ressentiments fördern.
Die Leipziger Autoritarismus-Studie 2024 basiert auf einer repräsentativen Befragung von rund 2.500 Menschen, die per Zufallsstichprobe ausgewählt und zuhause besucht wurden. Die Studie verwendet einen standardisierten Fragebogen, der seit 2002 kontinuierlich weiterentwickelt wird, um die Einstellungen der Bevölkerung zu autoritären und rechtsextremen Aussagen zu erfassen.
Zusammenfassend zeigt die Leipziger Autoritarismus-Studie 2024, dass rechtsextreme und autoritäre Einstellungen in Deutschland weiterhin verbreitet sind und in einigen Bereichen sogar zunehmen. Die Studie unterstreicht die Bedeutung von kontinuierlicher Forschung und politischen Maßnahmen, um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken und die demokratische Kultur in Deutschland zu stärken.
Hier ist ein Glossar mit den wichtigsten Fachbegriffen, die in der Leipziger Autoritarismus-Studie 2024 verwendet werden:
Dieses Glossar bietet eine kurze Erklärung der wichtigsten Begriffe, die in der Leipziger Autoritarismus-Studie 2024 verwendet werden. Es soll helfen, die komplexen Konzepte und Zusammenhänge der Studie besser zu verstehen.
Hier ist das bereinigte Glossar mit den wichtigsten Fachbegriffen, die in der Leipziger Autoritarismus-Studie 2024 verwendet werden:
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Hier ist das erweiterte Glossar mit zusätzlichen, seltener gebrauchten Begriffen, die in der Leipziger Autoritarismus-Studie 2024 verwendet werden könnten:
Dieses erweiterte Glossar bietet eine umfassendere Erklärung der Begriffe, die in der Leipziger Autoritarismus-Studie 2024 verwendet werden, und soll helfen, die komplexen Konzepte und Zusammenhänge der Studie besser zu verstehen.
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